Kompensation – Der letzte Schritt
von GR
Unternehmen können an vielen Stellen Energie und damit Kohlendioxid sparen. Es gibt allerdings auch unvermeidbare CO2-Emissionen, die zum Beispiel durch das Heizen entstehen: Gerade ein Büromieter hat hier kaum Chancen, an der Heizanlage oder Wärmedämmung etwas zu machen. An dieser Stelle, nachdem Sie alle in ihrer Macht stehenden Maßnahmen umgesetzt haben, setzt das Konzept der CO2-Kompensation an.
Kompensieren Sie nur, was sie trotz aller Bemühungen nicht vermeiden können!
Es gibt zwei Möglichkeiten, seinen persönlichen Schadstoffausstoß zu kompensieren:
Aufforstung:
Entsprechend der verursachten Menge an CO2 werden Bäume gepflanzt. Durch Photosynthese entziehen Sie der Atmosphäre wiederum Kohlendioxid und setzen Sauerstoff frei. Wie das Aufforsten funktioniert können Sie hier genauer einsehen: CO2-Kompensationsumrechnung.
Emissionszertifikate:
Mit dem Erwerb von Emissionszertifikaten werden Investitionen in erneuerbare Energien unterstützt. So wird die weltweite Kohlendioxid-Reduktion gefördert.
Hintergrund der offiziellen Anerkennung für den Ausgleich von CO2-Emissionen ist das Kyoto-Protokoll der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1997. Hier ist unter anderem festgelegt, dass Kohlendioxid, das an einer Stelle produziert wird, andernorts wieder ausgeglichen werden kann. Da sich Treibhausgase global auswirken, spielt es für das Klima keine Rolle, an welchem Ort ausgeglichen wird.



















