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Green Responsibility

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Das grüne Büro


von GR



© Rainer Sturm / pixelio.de

© Rainer Sturm / pixelio.de

Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem ökologisch nachhaltigen Unternehmen ist die klimafreundliche Ausstattung der Büros. Neben der Nutzung von Recycling- statt Frischholzpapier und klimafreundlicher Internetdienste gibt es noch einige andere Maßnahmen, die den Energieverbrauch verringern und dadurch Geld und CO2 einsparen.


Da wären beispielsweise Bürogeräte wie PCs, Monitore, Drucker und Scanner. Der Energieverbrauch dieser Geräte wird oft unterschätzt, obwohl er einen großen Anteil am Gesamtstromverbrauch eines Büros einnimmt. Bevor Sie sich zum Kauf neuer Bürogeräte entschließen, sollten Sie daher zunächst eine Bedarfsanalyse durchführen. Brauchen Sie wirklich den großen Drucker und den High-End Scanner oder reicht für Ihre Bedürfnisse vielleicht auch ein etwas kleineres Modell oder eine Kombination aus Drucker und Scanner aus?


Vermeiden Sie durch eine Bedarfsanalyse die Überdimensionierung von Bürogeräten!


Geht es dann an den Einkauf, steht bei den meisten Menschen allein der Kaufpreis im Vordergrund. Stromverbrauch und Betriebskosten werden oft nicht beachtet, obwohl diese in vielen Fällen die Anschaffungskosten übersteigen – natürlich auf die gesamte Lebensdauer eines Geräts gerechnet. Steigende Stromkosten tragen ihren Teil dazu bei. Es macht also Sinn, auch die Stromkosten über die Lebensdauer mit einzubeziehen. Wichtig hierbei ist, dass der Großteil des Stromverbrauchs bei Bürogeräten nicht beim eigentlichen Betrieb, sondern während der Leerlaufzeiten, also im Standby, entsteht. Es ist daher ratsam, besonders auf den Energieverbrauch in den verschiedenen Betriebszuständen zu achten. Darüber hinaus entstehen beispielsweise durch Papier- und Farbpatronenverbrauch oder Reparaturen weitere Kosten. Auch diese sollten, soweit möglich, im Sinne des „Total Cost of Ownerhip (TCO)“ mit in die Kaufentscheidung einfließen. Dieses Abrechnungsverfahren hilft dabei, die gesamten Kosten eines Gerätes abzuschätzen.


Eine Übersicht über aktuelle Elektrogeräte finden Sie auf chip.de. Hier können Sie sich unter anderem auch den Preis pro gedruckte Seite, Reichweite und Anschaffungspreis einer Farbpatrone oder die Leistungsaufnahme im Standby-Modus anzeigen lassen. Hierfür klicken Sie einfach auf den Reiter „Alle Details“ über der Liste. Eine weitere, nach ökologischen Kriterien gegliederte Produktübersicht inklusive Kaufempfehlungen, finden Sie auf EcoTopTen.de.


Ein höherer Kaufpreis kann auf lange Sicht viel Energie und Geld einsparen!


Es gibt zudem mittlerweile eine Vielzahl an Energie- und Umweltlabels, die bei der Entscheidung für ein Gerät helfen können. Bei den Bürogeräten hat sich insbesondere das mittlerweile international verbreitete Label „Energy Star“ aus den USA durchgesetzt. Ein weiteres Label, das zur Kaufentscheidung zu Rate gezogen werden kann, ist zum Beispiel der „Blaue Engel“. Dieser zeichnet Geräte aus, die sich im Vergleich zu anderen Produkten durch besondere Umweltverträglichkeit auszeichnen. Auch das „TCO-Label“, das anhand von Kriterien wie Emissionen, Umwelt und Leistungsaufnahme Bürogeräte zertifiziert, kann bei der Orientierung helfen.


Sind die Geräte angeschafft, gilt es den Energieverbrauch soweit wie möglich zu reduzieren. Zunächst sollten Sie sämtliche Geräte mit abschaltbaren Steckerleisten ausstatten. Hierdurch wird gewährleistet, dass nur dann Strom fließt, wenn er auch wirklich benötigt wird. Das Energiemanagement eines PCs liefert weitere Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu senken. Nach 15 bis 30 Minuten Inaktivität sollte der PC und nach fünf Minuten der Monitor in den Ruhemodus wechseln. Sie finden diese Optionen meist in der Systemsteuerung unter dem Menüpunkt „Leistung und Wartung“.



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