Auf der grünen Welle surfen
von GR
Die regelmäßige Nutzung des Internets ist heutzutage eine Selbstverständlichkeit. Täglich werden Millionen E-Mails verschickt, Suchanfragen gestellt oder Internetseiten aufgerufen. An den dabei entstehenden Stromverbrauch und den damit verbundenen CO2-Ausstoß denken leider noch die Wenigsten. Und das obwohl er mittlerweile sehr hoch ist.
Weltweit sind 14 Kraftwerke nötig, um die Server und dazugehörigen Klimaanlagen dieser Welt mit Energie zu versorgen! (Quelle: Deutsches Museum)
Doch auch hier gibt es viele Möglichkeiten, seine Klimabilanz zu verbessern.
Zeigen Sie der Öffentlichkeit, dass Sie sich Gedanken gemacht haben und nutzen Sie klimafreundliche Internetdienste.
Es gibt zum Beispiel mittlerweile eine Vielzahl klimaneutraler Provider. Diese Provider beziehen den für Ihre Dienste benötigten Strom von Ökostromanbietern und belasten dadurch unsere Umwelt nicht mit zusätzlichen CO2-Emissionen. Eine Übersicht über klimaneutrale Provider finden Sie auf www.ecologee.net, einem Internetportal für regenerative Energien.
Auch Ihre Internetsuchen können grün werden
Eine Suche über Google produziert etwa 0,2 Gramm CO2 – das klingt nicht viel, aber im Internet zählt die Masse und da kommt bei 1000 Suchanfragen soviel CO2 zusammen, wie ein Auto auf einem Kilometer Fahrt ausstößt. (Quelle: Spiegel.de)
Die Suchmaschine www.ecosia.de zum Beispiel stellt für jede Suchanfrage 2 m² Regenwaldfläche unter Schutz. Gewährleistet wird dieses durch eine Zusammenarbeit mit dem WWF. Die Alternative www.ecocho.eu hingegen pflanzt für je 500 Suchanfragen einen Baum. Weitere „grüne Suchmaschinen“ sind beispielsweise www.znout.de und www.forestle.de.



















